Und täglich grüßt… Manuel Andujar

Written by on 15. Januar 2024 in Allgemein

Quadklasse mit unveränderter Spitze / Loeb Racing bei den SSV weiterhin vorn

Von Al Duwadimi, westlich von Riad, nach Hail Richtung Nordwesten, insgesamt 678 Kilometer, davon 458 Kilometer Spezialtest. Das war die heutige Tagesaufgabe für die diesjährigen Dakar-Protagonisten. Klingt, mit Blick auf die vergangenen Tage eher harmlos, war es aber nicht. Schließlich darf man dabei nicht vergessen, dass Fahrerinnen, Fahrer und Technik mittlerweile 5748 Kilometer auf dem Buckel haben, über 3300 davon mit allem, was das Gefährt hergibt, auf den Spezialtests.

8. Etappe der DAKAR ’24

Gab es in den ersten Tagen kaum Ausfälle zu vermelden, so dürfte es kaum verwundern, dass sich die Teilnehmerfelder in den verschiedenen Klassen nun doch so nach und nach ausdünnen. Allein in der Prototypen-Klasse verabschiedeten sich heute sechs Teams aus dem Geschehen, weitere drei in der „normalen“ SSV-Klasse.

8. Etappe und ein Führender in der Quad-Wertung: Manuel Andujar.

Ins Ziel als Tagessieger bei den SSV-Prototypen kamen heute Saudi Arabiens Saleh Asaif und Nasser Alkuwari vom Dark Horse Team auf ihrem OT3. Nach dem gestrigen Platz drei ist das nun das zweite Podium in Folge. Asaif/Alkuwari konnten sich nach Platz 32 zum Auftakt immer weiter verbessern und sind nun mit 3:35,23 Stunden Rückstand auf die Gesamtklassement-Führenden  US-Amerikanern Mitchel Guthrie und Kellon Walch vom Taurus Werksteam Gesamtsiebte. Guthrie/Walch wurden auf „Stage 8“ Tageszweite vor den Spaniern Christina Gutierrez Herrero und ihrem Co-Piloten Pablo Moreno Heute (ebenfalls Taurus). Im Gesamtklassement folgen den Spaniern die Chilenen Francisco Lopez Contardo/Juan Pablo Latrach Vinarge vom Can-Am-Werksteam.

Der Argentinier Manuel Andujar

n der Quadklasse grüßt täglich das Murmeltier, genauer der Argentinier Manuel Andujar. Achte Etappe, achtes Podium, zweiter Sieg und seit fünf Etappen Gesamtführender. Andujar hatte es angekündigt: nach 2021 will er endlich wieder den Gesamtsieg. Heute konnte er wieder ein paar Minuten auf seinen französischen Konkurrenten Alexandre Giroud herausfahren, führt nun mir elfeinhalb Minuten Vorsprung. Der Franzose hatte sich einen „kleinen Navigationsfehler geleistet“, der ihn wertvolle Minuten kostete. Platz drei ging, und auch das ist nun fast schon nichts Besonderes mehr, wieder an Juraj Varga (CHE). Die Top Drei der Quad-Klasse liegen immer noch innerhalb von gerade einmal drei Stunden. Bemerkenswert: die einzige Nicht-Yamaha-Raptor 700 ist immer noch im auf acht Fahrzeuge zusammen geschmolzenen Feld dabei. Antanas Kanopkinas und seine CF-Moto halten sich tapfer und konnten sich mittlerweile sogar auf Platz fünf verbessern.

Die Polaris-Piloten Xavier de Soultrait und Martin Bonnet vom Loeb Racing Team aus Frankreich führen weiterhin das Gesamtklassement an.

In der SSV-Klasse tun Portugiesen Joao Ferreira und Filipe Palmeiro mit ihrem zweiten Tagessieg in Folge zumindest wieder ein wenig für das Can-Am-Selbstverständnis. Doch auch der sechste Podiumsplatz von Ferreira/Palmeiro ändert nichts daran, dass die Polaris-Piloten Franzosen Xavier de Soultrait und Martin Bonnet vom Loeb Racing Team weiterhin das Gesamtklassement anführen. Allerdings ist der Vorsprung nach Platz zwei auf Etappe acht auf weniger als acht Minuten auf die neuen Gesamtzweiten Ferreira/Palmeiro geschrumpft. Platz drei ging in der Tageswertung an Gerard Farres Guell und Diego Ortega Gil. Die spanischen Can-Am-Piloten hatten das Geschehen bis zur vierten Etappe dominiert, waren dann aber wegen technischer Probleme auf Etappe fünf im Gesamtklassement weit zurück gefallen und dürften mit fast fünf Stunden Rückstand kaum noch ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden können.

Auf Gesamtrang drei liegen weiterhin die US-Rookies Sara Price und Jeremy Gray. Die 31-jährige ist bei der Dakar bisher noch unbekannt, ist jedoch dabei, das zu ändern. In den USA ist sie schon lange eine große Nummer. Price hat immerhin schon 17 nationale Motocross-Meisterschaften gewonnen und sogar bei den X Games eine Medaille geholt. Im Gesamtklassement fehlen der Can-Am-Pilotin nur zwölfeinhalb Minuten zu den Spitzenreitern von Loeb Racing.

Tolle Videos gibt’s hier auf Youtube und hier auf dakar.com

In der SSV-Klasse ist bisher absolut noch gar nichts entschieden. Die ersten fünf Teams sind innerhalb einer guten halben Stunde unterwegs. Rund 2200 Kilometer sind noch zu fahren, es bleibt also spannend.

dlw
Fotos: A.S.O. / Polaris

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