Was den Schlamm ausmacht

Der Nervenkitzel, durch die tiefsten, gruseligsten Schlammlöcher zu fahren, ist für die meisten Menschen nicht selbstverständlich. Dustin Jones ist definitiv keiner der Angst davor hat.

Geboren und aufgewachsen in Louisiana und heute angesiedelt in Shreveport, Los Angeles, hat Dustin seine Leidenschaft sich selbst und seine Maschinen herauszufordern weit gebracht. Nicht nur als Chef eines Quadhandels und Zubehöranbieters –  S3 Power Sports – , sondern auch als Trophäenjäger. Die gewonnen Siegpokale sind auch Beweis für all die harte Arbeit.

Can-Am hat einen seiner erfolgreichsten Dealer und auch Racer zu seiner Leidenschaft insbesondere zu Mud-Rennen befragt.

Can-Am: Also Dustin, gibt es einen bestimmten Moment, an den du dich erinnerst, als du dich zum ersten mal so richtig im Schlamm wohl gefühlt hast?

Dustin Jones: Ihr könnt Euch vorstellen, dass es bestimmte Erinnerungen gibt, die in eurem Kopf bleiben, wenn ihr aufwachst. Die wirklich, aus welchem ​​Grund auch immer, einen tiefen Eindruck hinterlassen. Meine Familie stammt aus Louisiana, also da gibt es Tonnen von Sümpfen, Tonnen von Wasser, Tonnen von Schlamm. Das ist schon ein Teil unserer Kultur hier unten und Teil des Terrains hier, an das ich mich sehr früh erinnere. Es gab ein bestimmtes Wasserloch, das war eine natürliche Quelle im Vorgarten meiner Eltern. Ich erinnere mich daran, wie ich als Kind mit meinen Hot Wheels, meinen kleinen Miniatur-Monstertrucks, dort gespielt habe. Mit den Trucks hab ich alle möglichen Situationen durchgespielt, dabei war das Abschleppen auch immer ganz wichtig und ich hab es immer geschafft meine Autos aus dem größten Schlamassel zu retten. Ich erinnere mich als wärs gestern gewesen. Wir sind vor zehn Jahren von diesem Ort weggezogen.

Can-Am: Passiert es Dir auch, wenn du in der Mitte eines Schlammlochs steckst und Dir läuft der Angstschweiß über die Stirn und kalte Schauer über den Rücken und Du denkst: hab ich mir jetzt echt zu viel zugetraut?

Dustin Jones: Ich kann es Euch verraten, es passierte mir schon auf mehreren Schlammfahrten. Aber jeder der mit mir fährt, nennt mich „The Depth Finder“ was alles sagt. Ob es ein Teich ist, oder ein Bach, spielt keine Rolle. Ich werde versuchen durchzukommen. Und – ich bin normalerweise der Erste. Ich hab öfter diese „oh nein“ Momente, in denen ich auf ein Höllenloch treffe, und erkenne: „Das ist heftiger, als ich erwartet habe“. Da könnte ich verrückt werden, aber ich gebe nie auf.

Bildnachweis: Dirt Trax

Can-Am: Und wenn Du mal nicht selbst voranstürmst, hast du trotzdem immer reichlich zu tun um Deine Mitstreiter mit der Winde aus dem Schlamassel zu ziehen, wie man uns berichtet hat?

Dustin Jones: Ich denke, deshalb ist Schlammfahren so populär geworden. Ich meine, weil es sowohl ein gesellschaftliches Ereignis als auch ein echtes Fahrerlebnis ist. Und es kommen immer mehr Leute dazu, weil es einfach ein unbeschreibliches Gefühl ist, mit den Elementen zu kämpfen und hoffentlich auch zu siegen. Wenn wir uns diesen extremen Schlammlöchern nähern, wechseln wir oft ab, wer sich als erster in das Abenteuer stürzt, weil unsere Gruppe ein bisschen verrückt ist … aber wir alle sind bereit, mitten in dieses Loch zu springen um zu helfen, ein Fahrzeug anzuschieben, ausbalancieren, eine Seilwinde einzuhängen, oder was immer wir tun müssen. Wir sind vorbereitet, weil wir Freunde sind. Das gehört einfach dazu, niemand ist allein da draußen.

Dank an Dustin Jones und seine Firma S3 Power Sports, das er sich die Zeit genommen hat uns teilhaben zu lassen an seiner Leidenschaft und warum das Fahren im Matsch ein wichtiger Teil von allem ist, was er macht. Vor allem Spaß am Offroad-Fahren haben.

Can-Am entwickelt in Zusammenarbeit mit Fahrern wie Dustin besonders geeignete Modelle und schlamm spezifische Verbesserungen wie Schnorchel und gewölbte A-Arme für die Kunden, die ebenfalls höchste Ansprüche an sich und Ihr Fahrzeug stellen.

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