Ciao Lago di Garda

Du möchtest gerne mit deinem Quad oder ATV einmal Richtung Italien fahren, hast aber bisher noch keinerlei Erfahrung bei Touren ins Ausland? Dann bist du bei „Quad Monkey“ genau richtig, der jetzt Mitfahrer für die nächste Tour sucht.

Ciao Lago die Garda
Geführte Quad Tour nach Italien.

Quad Monkey:

„Du möchtest gerne mit deinem Quad oder ATV einmal Richtung Italien fahren? Hast aber bisher noch keinerlei Erfahrung für solchen Touren ins Ausland? Dann bist du bei mir genau richtig, ich starte jedes Jahr mehrere geführte Quad Touren nach Italien, innerhalb Deutschlands oder auch Österreich. Bekannt wurden meine Touren durch einen Beitrag in der Quadwelt, in der einige Fotos und ein Reisebericht der letzten Tour zum Gardasee vorgestellt wurden.“

Ausgangspunkt der Route ist Rosenheim.

Festgelegter Termin 24.05.2018 bis 27.05.2018

Dauer: 4 Tage inklusive 3 Übernachtungen in einem „Biker“-Hotel mit Garagenstellplatz sowie Frühstück.

  • Tag 1: Treffpunkt in Rosenheim um 08:00 Uhr mit kurzer Vorbesprechung der Route.
    Aufbruch nach Italien erfolgt gegen 09:00 Uhr, die Anreise erfolgt komplett über Landstraßen nach Innsbruck, von dort geht es weiter über das Penserjoch in Richtung Bozen.
    Ankunft im Hotel am Gardasee erfolgt gegen 18:00 Uhr.
    Am Abend erfolgt ein gemütliches Beisammensitzen im Hotel mit Besprechung der Routen des folgenden Tages.
  • Tag 2: Nach dem Frühstück starten wir gegen 09:30 Uhr die erste Tour am Gardasee, als Highlight des Tages besuchen wir die bekannte Brasa Schlucht und fahren nach Salö, wo es dann weiter ins Hinterland von Italien geht. Es geht über den Monte Pizzocolo über zum Teil unbefestigte Straßen in Richtung Nago-Torbole zurück.
    Ankunft am Hotel ist nach ca. 250 Kilometer gegen 18:00 Uhr geplant.
  • Tag 3: Geführte Tour rund um den Monte Baldo, sowie einem kleinen Abstecher in den südlicheren Teil des Lago di Garda sowie Rückfahrt entlang am Ufer des Gardasees.
    Ankunft am Hotel ist gegen 17:00 Uhr geplant.
  • Tag 4: Die Abreise erfolgt gegen 10:00 Uhr zurück nach Deutschland, gefahren wird ebenfalls wieder über das Penserjoch über Innsbruck zurück in Richtung Süden Bayerns.

Die Teilnahme an der Tour ist kostenlos, lediglich die Kosten für Übernachtung, Verpflegung, Benzin etc. müssen getragen werden.

Du möchtest gerne teilnehmen?

Melde dich per E-Mail an: chris@quad-monkey.de

per Facebook Nachricht über meine Seite: fb.me/QuadMonkeyss
Bitte gib unbedingt eine Telefonnummer mit an.

 

Und hier der Beitrag aus dem Heft zum Appetit machen

Italien war früher für eine ganze Generation von Deutschen das Urlaubsland schlechthin. Heute reist man mit dem Flieger um die ganze Welt und für viele sind die heißen Sommer am Gardasee nur noch ferne Erinnerung. Dabei hat der größte der italienischen Seen im Norden des Landes nichts an Faszination eingebüßt. Auch für Quadfahrer ist die Region besonders geeignet, wie Chris Klotz aus Rosenheim mit seiner Tour beweist.

Der 27-jährige Oberbayer Chris Klotz ist schon seit einigen Jahren ein leidenschaftlicher Quadfahrer. Bereits in der Lehrzeit kam er in Kontakt mit seinem ersten fahrbaren Untersatz. Die „Jinling“ fand er über eine Ebay Kleinanzeige ganz in der Nähe. „Ich erinnere mich noch sehr gut an die ersten Stunden mit dem Chinakracher. Die negativen Erfahrungen nahmen in gleichem Maße zu, wie die Begeisterung abnahm. Leider, oder zum Glück trennte uns der TÜV damals unmissverständlich und machte den Weg frei für eine Dinli 450, mit der konnte ich auch meine ersten Offroad-Erfahrungen sammeln“. Wie bei vielen anderen Quadfans reichte Chris die gebotene Leistung der Dinli nicht mehr und so stand bald Fahrzeug Nummer Drei in der heimischen Garage. Die Kymco MXU 500 in Camouflage war für eine lange Zeit ein treuer Begleiter bei überwiegend Offroad-Touren, egal ob Sommer oder Winter. „Mit der 500er war ich fast täglich im Schlamm und Dreck unterwegs. Das war schon wie eine Sucht“! Chris war zu dieser Zeit fahrzeugtechnisch mit sich im Reinen. Zumindest bis zu dem Tag, an dem er zufällig die von einem Nachbarn zum Verkauf angebotene Bombardier DS 650 zu Gesicht bekam. „Dieses Quad hat bei mir alles auf den Kopf gestellt. Allein schon die Optik hat mich umgehauen. Nach einer Probefahrt war der Deal schon in trockenen Tüchern. Die Kymco, so Leid mir das auch tat, musste nun einen anderen glücklich machen“. Mit der DS kam auch der Spaß am Fahren auf der Straße wieder zurück. Damit konnte man auch mal einen LKW überholen und längere Tagestouren waren auf der gemütlichen Sitzbank auch kein Problem mehr.

Perfekter Reisebegleiter

Die ersten größeren Touren führten Chris in den nahen Alpenraum, unter anderem auch auf die Großglockner-Hochalpenstraße. Dabei verzichtet er auch mal gern auf Navi, oder Routenplanung. Einfach der Nase nach, das ist sein Motto. Dabei hat er nun auch schon mehrfach den Gardasee ins Tourenvisier genommen. Inspiriert natürlich auch von früheren Familienurlauben, hat er die tolle Landschaft in positiver Erinnerung. So war also auch dieses Jahr der Lago di Garda wieder das Ziel für einen Wochenendtrip. Von Rosenheim ist die Anfahrt ja schon ein einziger Augenschmaus und als Tagesetappe mit der 650er kein großes Problem. Diesmal war auch Freund Dennis mit einer Yamaha Fazer mit von der Partie, die beiden haben beim Speed sehr gut harmoniert. Ausschließlich über Landstraßen ging es also von Zuhause los immer in Richtung Innsbruck. Eine erste Herausforderung stellte das Penser Joch mit 2211 Metern Passhöhe dar. Fette Schneehaufen am Straßenrand erinnern an den noch gar nicht so weit zurück liegenden Winter. „Wir hatten zwar super Wetter bei der Überfahrt in Richtung Meran, aber kalt war es trotzdem da oben“. Richtig sommerlich zeigte sich dann aber schon Bozen. Nach weiteren kurvenreichen Passagen erreichten die zwei dann Nago-Torbole, ein Örtchen am nördlichen Ufer des Gardasees. Bisher hat Chris bei seinen Trips ausschließlich auf Campingplätzen übernachtet. Diesmal sollte es aber etwas komfortabler sein, weshalb er mit seinem Mopedkumpel das besonders bei Deutschen Motorradtouristen beliebte Biker-Hotel Toresela (www.hoteltoresela.it) gebucht hat. Dort kommt neben den Mopeds auch das Quad in einer Garage unter. 350 Kilometer und neun Stunden Fahrzeit haben den Anreisetag schon zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.

Strammes Programm

Nach einem ergiebigen Frühstück und bei bestem Wetter ging es dann auf eine vorher festgelegte Rundtour, die Chris entgegen seinen Gepflogenheiten ausnahmsweise in sein TomTom Navi programmiert hat. Am westlichen Ufer ging es südwärts bis kurz vor Tremosine, wo eine sehr enge Straße in die Brasa Schlucht führt. Die Schlucht hat Chris bei Youtube gefunden und war seit dem fest entschlossen, dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen zu sehen. Die kurvenreiche Piste war teilweise so eng, dass an einer Stelle sogar eine Ampel den Verkehr nur einspurig regelt. Mitfahrer Dennis hatte mit seinem Moped kaum Probleme, aber Chris mit dem Quad musste bei Gegenverkehr schon höllisch aufpassen. Nach der Schlucht führte die Route zurück Richtung See, aber vorher ging es über zahllose Serpentinen zu einem bekannten Aussichtspunkt, die man als „Schauderterrassen“ kennt. Hier hat man eine unfassbare Sicht über den See bis weit in die norditalienische Po-Ebene. Dann ging es wieder zurück zum Seeufer. Über die sagenhafte Gardesana Occidentale, die westliche Uferstraße führte die Route bis Salo, wo die beiden ins Hinterland abgebogen sind und dabei den Monte Pizzocolo einmal fast umrundet haben. Das Navi hat eine Route mit den wirklich schönsten Nebenstraßen errechnet und Chris nicht im Stich gelassen. Teilweise waren in die Routenführung auch einige Feldwege eingefügt, die aber allesamt offiziell zu befahren waren. Einige Dorfbewohner schauten schon verdutzt, weil sie anscheinend Quads nur sehr selten zu sehen bekommen. Das Duo mit sechs Rädern erreichte bald das Skigebiet Maniva, wo das Navi im Vorfeld eine Tankstelle ausmachte. Da Chris an seiner DS keine Tankanzeige hat, ist jedes Mal eine gewisse Rechenleistung nötig, um nicht trocken in der Wildnis liegen zu bleiben. Es war also Zeit Sprit nachzufassen. Die Selbstbedienungs-Tankstelle war allerdings defekt, was Chris noch nicht in Panik versetzte. Das Navi versprach die nächste Tankstelle am Lago d´ Idro, einem weiteren Etappenziel der Tour. Bis dahin waren die Eindrücke der Landschaft viel zu fantastisch und die Streckenführung teilweise viel zu abenteuerlich, als das man in so einem Moment an den leerer werdenden Tank denken würde. „Ich würde mich schon als geübten Fahrer bezeichnen, aber diese Kurven und Serpentinen haben mich wirklich gefordert. Teils war die Strecke so eng, das ich beinahe Schrittgeschwindigkeit fahren musste. Wir waren aber heilfroh am Idrosee angekommen zu sein und dort endlich nachtanken konnten“.  Nach einer kurzen Rast machten sich die zwei Freunde auf die letzte Etappe zurück zum Ausgangspunkt in Nago-Torbole, nun über durchaus gut ausgebaute, aber kurvige Landstraßen. Immerhin, 230 Kilometer und sieben Stunden reine Fahrzeit zeugen von einer anspruchsvollen Tagestour, die lange in Erinnerung bleiben wird. Der nächste Tag war dann auch schon wieder der Heimreise gewidmet. Diesmal führte die Route über die südtiroler Weinstraße und über den Mandelpass zurück nach Bozen und anschließend wieder über das Penser Joch, Innsbruck und die deutsch-österreichische Grenze nach Rosenheim. Am Ende standen 1100 Kilometer auf der Uhr. Für drei Tage sicher eine ordentliche Leistung. Da Chris auf seinen Touren stets auch seine GoPro Hero 4 einsetzt, lohnt sich immer ein Besuch seiner Webseite www.quad-monkey.de, dort stellt er Videos und die GPS Tracks seiner Touren zum freien Download bereit.

 

Text: Frank Meyer

Fotos: Chris Klotz

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