Buggy-Frühling in Andalusien

Diesmal hat sich Eugen Eble für Andalusien entschieden, genauer für die Gegend rund um das malerische Städtchen Ronda. Traumhafte Landschaft, abwechslungsreiche Strecken und sicheres Wetter.

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Mühsam wühlt sich die Polaris 900S aus der Schlammkuhle, um gleich danach durchs nächste Wasserloch zu pflügen. Es ist Ende November und nach zwei Tagen Dauerregen steht halb Andalusien unter Wasser. Am Steuer der gemieteten Polaris sitzt Eugen Eble. Er ist auf Scout-Tour. „Wir müssen unseren Kunden stets auch neue Ziele anbieten“, sagt der Chef von Deutschlands größtem Anbieter von Buggyreisen. Jede neue Tour wird bei Eble 4×4 vom Chef persönlich zusammengestellt und vor Ort ausprobiert. Das erspart später, wenn die Gäste dabei sind, unangenehme Komplikationen.

Andalusien: Aus gutem Grund

Diesmal hat sich Eugen Eble für Andalusien entschieden, genauer für die Gegend rund um das malerische Städtchen Ronda. „Hier ist es ideal für uns“, meint er, „wir haben eine traumhafte Landschaft, abwechslungsreiche Strecken und sicheres Wetter.“ Denn Regen ist im April, wenn die Touren starten, kaum zu erwarten. Da herrscht Frühling in Andalusien und die Vegetation steht in voller Blüte.

Den genauen Ablauf der Buggy-Reise will Eble noch nicht verraten. Drei volle Fahrtage stehen auf dem Programm. Sicher dabei ist eine Tagestour durch die vielfältige Berglandschaft der Serranía de Ronda. Hier wechseln sich schnelle Schotterpisten mit Sträßchen der unteren und untersten Kategorie ab. Eine Passfahrt folgt auf die nächste und das heißt Kurven, Kurven, Kurven – genau das richtige Geläuf für die firmeneigenen 700er Wildcats von Arctic Cat, die Eble eigens aus Deutschland heranschafft.

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Auf dem Weg hinauf zum Feuerwachturm auf der Sierra Jardón fällt der Blick weit hinunter auf Marbella und die Costa del Sol. Bei guter Sicht kann man sogar die afrikanische Küste erblicken und ein paar Einheimische schwören, sie hätten sogar schon den Hohen Atlas gesehen. Ein paar Feuerschneisen, die es in sich haben, müssen die Buggys noch hinaufklettern, dann gibt es oben auf dem Berg das Eble-typische Picknick. Wenig später führt der Schotterweg dann vorbei am imposanten Wasserfall Charco Azul. Ganz Mutige können hier das erste Frei-Bad des Jahres nehmen.

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Abwechslungsreiche Strecken

Landschaftlich lieblicher zeigt sich der Trip durch die Weingegend rund um Ronda. Hier gibt es vorwiegend schnelle Pisten. Einmal führt der Track einige Kilometer über die sauber planierte Trasse einer wenigstens vierspurigen Straße mitten im Nichts. Keiner weiß ob sie jemals fertig gebaut wird. Auch einige durchaus spritzige Wasserdurchfahrten stehen im Roadbook. Später geht es sogar ein Stück durch den Naturpark Sierra de Grazalema mit seinen uralten Eichen- und Kastanienbäumen. Aber keine Sorge, auch diese Strecke ist absolut legal befahrbar. Eble4x4 arbeitet mit einem lokalen Scout zusammen, der über alle Genehmigungen verfügt. Insofern ist man vor unliebsamen Überraschungen durch spanische Ordnungshüter sicher.

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Überraschungen ganz anderer Art gibt es dagegen im Offroadpark von Maxim. Maxim stammt ursprünglich aus Russland und hat den Park vor ein paar Jahren in einem schroffen Tal angelegt. Manche werden sogar überrascht sein, dass sie mit ihren Buggys überhaupt den kernigen Weg hinab zum Eingangstor geschafft haben. Danach beginnt Maxims Offroad-Abenteuerspielplatz für große Jungs und Mädchen. Alles ist dabei, happige Schrägfahrten, knackige Verschränkungspassagen, steile Auf- und Abfahrten und natürlich das obligatorische Modderloch. Land Rover war schon hier und VW und Toyota haben Fahrzeugpräsentationen in Maxims Teufelsgarten veranstaltet. „Hier werden wir ein bisschen Offroad-Fahrschule machen“, schmunzelt Eble, „für Anfänger und für Fortgeschrittene.“ Hier können die Wildcats zeigen wie wild sie wirklich sind.

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Nicht weit vom Offroad-Park, mitten in einem malerischen Bergdörfchen mit den typischen weiß getünchten Häusern, liegt auch das Basis-Hotel, das Eble ausgesucht hat. Es ist eine liebevoll restaurierte alte Ölmühle, die zugleich auch als Museum dient. In der zwei Stockwerke hohen ehemaligen Mühlhalle, die heute als Hotellobby fungiert, stehen noch die alten Mühlsteine aus Granit und allerlei andere Gerätschaften. Das ganze Haus ist in einem rustikal-spanischen Stil gehalten. Die Zimmer sind angenehm groß und verfügen über  ansprechende Bäder. Marie, die Dame des Hauses, kocht noch selbst und bringt allabendlich ein wunderbares andalusisches 4-Gänge-Menü auf den Tisch – mit garantiert frischen Zutaten. „Hier lässt es sich wirklich leben“, freut sich Eble, der natürlich auch die regionalen Rotweine probiert und für gut befunden hat.

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Fest eingeplant in den Reiseablauf ist auch eine Besichtigung der berühmten Altstadt von Ronda, die wie eine Trutzburg auf ihrem Hochplateau thront. Noch berühmter ist die tiefe Schlucht, die der Río Guadalevín in dieses Plateau gegraben hat. Den Blick hinab von der Puente Nuevo, die über diese Schlucht führt, muss man einfach gehabt haben. Und anschließend geht es vielleicht noch in die Bar El Convento, wo es angeblich die besten Tapas von ganz Ronda geben soll. „Ich glaube“, sagt Eble nicht ohne Stolz, „wir haben mit unserem Andalusien-Angebot die richtige Mischung aus kernigem Offroad-Abenteuer, ein wenig Sightseeing und viel spanischer Lebensart gefunden“.

Es kann losgehen

Die Frühlingstouren in Andalusien starten im April 2017. Der nächstgelegene Flughafen ist Málaga. Von dort bietet Eble4x4 einen Shuttle-Service ins Tour-Hotel und zurück an. Weiterhin umfasst das Angebot drei volle Fahrtage in den firmeneigenen Offroad-Buggys und natürlich die Übernachtungen mit Halbpension. Alle weiteren Infos gibt es unter
www.eble4x4.de

Für geschlossene Gruppen mit bis zu 10 Personen hat Eble4x4 auch eine exklusive  Hacienda mit Pool, Sauna und äußerst geschmackvollen Zimmern im Angebot. Weitere Informationen dazu gibt es auf Anfrage unter info@eble4x4.de oder telefonisch unter 07821 / 955030.

Konrad Kuhnt

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