GCC Finale in Bühlertann

Geschrieben von am 15. Oktober 2016 in Allgemein

Punktegleichstand zwischen Marco Sturm und Jürgen Gröpl. Somit kam es nur auf den einen Lauf an – alles oder nichts. Spannendes Finale der German Cross Country- Serie.

GCC-Finale: Gröpl kämpft mit der Reifenwahl.

GCC-Finale: Gröpl kämpft mit der Reifenwahl.

Die Wetterberichte sagten keinen Regen für die Rennzeit voraus. Zwar regnete es in der Nacht kurz, was aber die toll präparierte Strecke nur wenig beeinträchtigte.
Ideale Voraussetzungen für den Meistertitel! So dachte Jürgen Gröpl aus Österreich.

Die Sport-Quads starten 30 Sekunden vor den ATVs.

Die Sport-Quads starten 30 Sekunden vor den ATVs.

Sonntag früh waren alle gute gelaunt und so ging es zum Start wo alle Fahrer sich nochmal abklatschten. Normal – denn in der ATV-Klasse ist der Zusammenhalt sehr groß.
Der Start lief für Jürgen hervorragend und er bog als erstes in die erste Kurve. „Ich konnte mich gleich absetzen. Doch plötzlich beim Bergabstück auf einer Wiese standen mehrere Sportquads schon in allen Richtungen. Es war extrem glatt an drei Stellen. Natürlich drehte auch ich mich und Marco Sturm ging vorbei. Irgendwie hatte er am nassen
Untergrund die besseren Karten.“

Volle Pulle: Aufholjagd!

Volle Pulle: Aufholjagd!

Jürgen stellte bald fest, dass er sich für die feuchten Bedingungen bei den Reifen vergriffen hatte. „Auf dem Trockenen ging alles Perfekt und ich konnte gut
pushen, doch sobald es feucht wurde, musste ich wie auf rohen Eiern fahren“ erinnert sich der Polaris-Scrambler-Fahrer. Nach drei Runden war die Strecke durchgehend sehr gut befahrbar… Darum schob sich der Österreicher bald in den Windschatten von Marco. Doch dann kam auf einmal ein Yamaha Sport-Quad rückwärts den Hang runter. Rumms! Rein in die Yamaha und wertvolle Zeit verloren.

14520463_1142650359150284_6151066408328052321_n

Das Treppchen beim GCC-Finale in Bühlertann.

„Aber eine Runde später war ich wieder an Marco dran und konnte mir die Zeit einteilen.“ Doch dann kamen die dunklen Wolken. Jürgen wurde klar; sollte es zu regnen beginnen hätte er keine Chance auf den Meistertitel. Eine Runde später kam dann der Regen und es wurde für ihn unmöglich den Speed von Marco zu halten. Der hatte im Regen einfach viel mehr Grip.

Nach ca. 80 Minuten  wurde das Rennen abgewunken, nachdem mehrere Abschnitte der Strecke raus genommen werden mussten, weil nicht mal ein ATV kam noch die Hänge hoch. Jürgen kämpfte wirklich am Limit der Technik und hoffte, dass noch ein Wunder geschieht. Aber unter den Umständen schaffte er „nur“ einen hervorragenden zweiten Platz und somit „immerhin“ den Vizemeistertitel in der German Cross Country ( GCC). Sieg für Sturm Marco und gleichzeitig wurde er Meister in der ATV-Klasse. Jürgen sagt: „Marco hat den Titel verdient gewonnen. Er war an den Tag der bessere.“ Für 2017 gilt im Gröpl-Team die Devise: Augen auf und nach vorne blicken – neue Ziele fokussieren und Spaß am Kampf mit den besten!

Text & Fotos: Gröpl-Racing

Schlagworte:

Abonnieren

Wenn Sie diesen Artikel mochten, abonnieren Sie hier, um mehr zu diesem Thema zu empfangen.

per RSS-Feed abonnieren

Kommentarfunktion abgeschaltet

Top