GORM 24 h

Die Schnellsten werden die Ersten sein

Überlegener Polaris-Sieg beim 24-Stunden-Rennen der Gorm 2014

Schon beim Prolog der 24h von Jänschwalde hat der RZR XP 1000-Pilot Andreas Rosenlöcher der Konkurrenz gezeigt, dass man 2014 mit dem Team von Polaris-Händler RMX rechnen muss.

Der Tagewerbener markierte im Qualifying zum 24 Stunden-Rennen in Jänschwalde mit dem Polaris RZR XP 1000 eine überlegene Bestzeit. Er platzierte sein Team mit dem schnellen Side-by-Side mühelos auf der Pole-Position und schuf so die perfekte Basis für den späteren Erfolg in der Lausitz.

Teamchef Florian Meier, der in Jänschwalde den Start-Stint fuhr, deutet schon vor dem Rennen die Strategie des RMX-Teams an. „Wer schraubt verliert, lieber etwas überlegter auf der Strecke und konstante Runden ziehen.” Beim letzten Check vor dem Startschuss kommt im RMX-Team jedoch Hektik auf. Der Zweizylinder-Motor hatte im Training und im Prolog fast den gesamten Öltankinhalt aufgebraucht! Was tun? Meier und Rosenlöcher beschließen trotzdem zu starten und mit eventuellen Zusatzstopps zu leben.

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Nachdem die Startflagge gefallen ist, übernimmt Florian Meier direkt die Führung. Die Konkurrenz folgt dem schwarzen Polaris RZR XP 1000 und macht Druck. Nach einer ersten schnellen Runde fährt Meier noch einmal an die Box und lässt den Ölvorrat checken, während die Maverick-Meute vorbeizieht. Als Siebter geht der Geschäftsführer von RMX Recing wieder ins Rennen und arbeitet sich konstant Platz um Platz zurück nach vorn. Während die Rennspitze ihr Material nicht schont und um Bestzeiten kämpft, zieht der Polaris RZR XP 1000 souverän seine Runden.

Die Strategie der Tagewerbener sollte aufgehen. Stunde um Stunde gewinnt die RZR-Mannschaft an Boden. Als der bis ins letzte Renndrittel führende Maverick ein weiteres Mal zum Riemenwechsel an die Box geschleppt wird, ist der Weg für das RMX-Team frei. Mit mehreren Runden Vorsprung gewinnen die Piloten Florian Meier und Andreas Rosenlöcher die diesjährigen 24 Stunden von Jänschwalde.

Auch die RMX-Service-Crew ist nach dem erfolgreichen Rennen zufrieden: „Wir haben während des Rennens insgesamt 13 Liter Motoröl nachgefüllt, aber keine technischen Probleme gehabt, der 1000er RZR fuhr problemlos durch. Manchmal lohnt es sich eben, das Gaspedal eben nicht immer bis an den Anschlag durchzutreten“.

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Auch Florian Meier steht die Freude ins Gesicht geschrieben: „Klassensieg und Gesamtsieg, dazu noch die schnellste Runde, ich denke wir können mit dem erzielten Ergebnis zufrieden sein”. Sprach er und verschwand, um seine Team-Kollegen mit einer verdienten Schampus-Dusche zu beglücken.

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Fotos © Lars Poller

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