SQMG 2014 Finale

Heiß… Heißer…SQMG – Das große Finale in Cheb (CZ)

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 Nach dem erfolgreichen Rennwochenende in Urloffen (GER) dachte man, dies nicht noch steigern zu können. Aber in Cheb wurden alle Erwartungen noch einmal übertroffen.

Selbst das Wetter meinte es mehr als gut mit den Fahrern und Zuschauern der SQMG – schon fast ein wenig zu gut. Bei 36 Grad im Schatten wollte keiner mit den Fahrerinnen und Fahrern tauschen. Noch einmal mehr ein Grund, um vor den Leistungen aller den Hut zu ziehen.

Wie schon vorauszusehen war, stand der SQMG eins der heißesten Rennwochenenden bevor. Swen Wingefeld (Hessen) wurde es allerdings zu heiß. Denn sein Quad fing unverschuldet Feuer. In der fünften Runde verlor Billy Hilpert´s Quad erheblich Benzin, welches sich nicht mit dem heiß gefahrenen Krümmer von Swen Wingefeld´s Maschine vertrug. Leider war dieser Lauf für ihn beendet, bevor er überhaupt richtig angefangen hatte.

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Ein Platzierungskampf der Extraklasse bot sich in der Kasse GP3. Alle männlichen Fahrer in dieser Klasse ließ Jasmin Dersch (Team Killerquad) nur noch Auspuffluft schnuppern. Die hübsche Lady bewies die Fähigkeit „Multitasking“ mit Stolz: Sie fuhr nicht nur in der Tageswertung auf Platz 1, sondern ist Gesamtjahressiegerin 2014 in der GP3 geworden und zum MAXXIS-Babe gewählt worden – Respekt! Im Shorttrack „geboren“ und im JG-Racing Team bei der SQMG „laufen gelernt“ ist Fabian Bürgel zu einem hervorragenden Quadrennfahrer herangewachsen. Von Rennen zu Rennen steigerte sich der Kasseler und sicherte sich auf seiner GasGas Maschine einen stolzen 2. Platz in der Jahreswertung 2014. Einer der vielen liebenswerten Sympathieträger ist „Drift-König“ Thomas Lippert. Herzlichen Glückwunsch zu seinem verdienten 3. Platz der gesamten Saison 2014. Auch Stephan Hasse (Team Heizungsprofi24.de), Bernd Linster (Quad Center Hattingen), Niklas Dersch (Team Killerquad) und Gerhard Hilpert schenkten sich im Finale nichts. Sie lieferten sich einen Positionswechsel im Minutentakt – Luft anhalten war angesagt.

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Weniger spektakulär, aber dafür perfekt kann man die Saison 2014 von Daniel Stolze (Klasse GP2) beschreiben. Maschine sowie Fahrer gaben dieses Jahr 100% Leistung. Und das zahlte sich aus: Volle Punktzahl in allen 6 Rennen und automatisch Klassenerster in der GP2. So fehlerfrei die Saison für ihn war, genauso wenig hatte er seinen Sieg im ersten Moment realisiert. Spätestens bei der Sekt- und Wasserdusche während der Siegerehrung durch seine Quadkollegen und Mitstreiter wurde es ihm deutlich gemacht. Das war sozusagen die Taufe für die Königsklasse, der GP1. In dieser Klasse wird Daniel Stolze nächstes Jahr zu sehen sein. Dicht dahinter platzierte sich David Burgdorf aus Berlin. Zum Finale wurde er von seinem Sohn begleitet. „Ich bin ganz stolz auf Papa und das hat hier voll viel Spaß gemacht. Vielleicht krieg ich ja irgendwann auch ein Quad.“ sagt Leon. Tobias Biewer (Quad Center Hattingen) lenkte seine Maschine auf den 3. Platz in der Jahreswertung – Glückwunsch!

Doppelerfolg im Finale auch für Marcus Wagner. Der Gründer des JG-Racing Teams ließ es sich nicht nehmen mit dem „MAXXIS-Quad“ einer JG Pro 555 V2 Aprilia die Tageswertung und die Gesamtjahreswertung mit Platz 1 abzuschließen – ein klasse Abschluss. Dicht auf den Fersen und ein mehr wie ernstzunehmender Mitstreiter ist Billy Hilpert. Seine Maschine lief diesmal nach seinen Vorstellungen und er kämpft sich tatsächlich noch auf Platz 2. Somit verdrängt er Tobias Jornitz (SJ-Racing Team) auf den dritten Platz – WOW!

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Auch das Team „Heizungsprofi24“ kann sich sehen lassen: Das Geschwister-Team Isabell und Julian Haase erreichten beide Platz 1 in ihren Klassen GP4 und GP5. Als Gaststarterin in der GP4 stand Marcella Nuhn (JG-Racing Team) in der Tageswertung auf Position 1. Die Kleinen waren wieder einmal ganz groß in Cheb. Die Maschine von Manuel Nuhn (JG-Racing Team) fing während der Rennläufe an Probleme zu bereiten. Aber Manuel behielt trotz der Temperaturen einen kühlen Kopf. Genau wie sein Vater, der das Quad zusammen mit Mechaniker Wolfgang wieder zum Laufen brachte. Da war Platz 1 in der Gesamtwertung gesichert. Aus beruflichen Gründen des Vaters konnte sein Klassengegner Simon Bonkowski das Finale leider nicht antreten. Aber Beruf geht nun mal vor – schließlich muss die Quadsaison ja finanziert werden. Nächstes Jahr werden Vater Christian und Sohn Simon wieder mit von der Partie sein. Wir freuen uns!

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Zusätzliche Sachpreise ließen die Herzen der Quadfahrer auf dem Podium höher schlagen – nochmals vielen Dank an die Firma MAXXIS! Über eine Riesentüte voller MAXXIS-Sachpreise freuten sich auch unsere tschechischen Quadfahrer Petr Polak, Milan Piskacek, Jindrich Petlach, Radek Prochazka, Vit´Kregoj, Jan Toman und Lada Bouska alias „The doctor“. Zwei von ihnen erreichten stolz das Podium in der GP1 und GP2. Milos, der Betreiber der Kartbahn, berichtete später, dass die Fahrer der tschechischen Quadrennszene begeistert waren und beim nächsten Mal wieder dabei sind.

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