Endurance Masters 2014 Groß-Glienicke

Schlagabtausch in der Döbritzer Heide

2.Lauf zur endurance-masters 2014 im brandenburgischen Groß-Glienicke

>Groß-Glienicke< Endurance-masters musste kurzfristig umdisponieren. Nachdem der zweite Lauf der 2014er Saison in Dieskau nicht stattfinden konnte, erlebte die Ersatzveranstaltung in Groß-Glienicke bei sommerlichem Wetter eine Rekordbeteiligung.

Über 100 Fahrer waren am letzten April-Wochenende dem Lockruf nach Potsdam gefolgt um beim MC Groß-Glienicke den Meisterschaftslauf auszutragen. „Perfekte Enduro-Strecke und eine super Infrastruktur”, lobt Iron-Man Michael Grimm die Veranstaltung. Ganz nebenbei hatte der Suhler Quad-Profi mal wieder der Meute gezeigt, wer Herr im Hause ist. Überlegen gewinnt der Kawasaki-Pilot das 3-Stunden-Rennen und brennt dabei auch die schnellste Runde auf den Track.

Nach dem desaströsen Rennauftakt in Jänschwalde hatte sich Grimm vorgenommen, in Groß-Glienicke nichts anbrennen zu lassen. Noch in der 1.Runde war Grimm mit André Nowoisky zusammengekracht. „Die Jungen müssen lernen, dass das Langstrecken-Rennen nicht in den ersten 5 Minuten gewonnen wird” schimpft der Meister, der den Saisonauftakt vorzeitig mit einem unfallbedingten technischen Defekt beenden musste. In Groß-Glienicke übernimmt Grimm sofort das Zepter und legt einen Sicherheitsabstand zwischen sich und die Verfolger. „Wir hatten heute keine Chance”, gesteht KTM-Pilot André Nowoisky nach dem Rennen. In einem harten Fight konnte sich der Dresdner vor Grimms Teamkollegen Marco Ketteritzsch und Dauerrivalen Marko Dörfer durchsetzen. In der Meisterschaft führt nun Nowoisky vor Dörfer und Ketteritzsch. „Abwarten”, meint der Meister, noch sind es 5 Misterschaftsläufe.

Auch die in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragenen 1,5-Stunden-Klasse bleibt erst mal fest in Kawasaki-Hand. Michael Holland gewinnt wie schon in Jänschwalde das Rennen überlegen vor dem Polen Slawomir Wilczynski und Sebastian Rasch. „Ich hätte den vor ihm gestarteten Vater (Michael Grimm) nach einer Stunde fast noch eingeholt” meint Michael Holland nach dem Rennen. ”Irgendetwas muss der Tüftler beim Neuaufbau der KFX wieder gefunden haben …” anerkennt der Zeitsoldat.

Die Team-Klasse, in der sich zwei Fahrer das 3-Stunden-Rennen teilen, erlebte in Groß-Glienicke die Auferstehung der Meisterschaftsgewinner von 2011. Thomas Rust und Alexander Vogt können sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Bis kurz vor der Zielflagge führten zwar die Polen Krzystof Lubosz und Marek Bieneck, der nach zweieinhalb Stunden seine YFZ defekt im Wald parken und damit den zweiten Saison-Sieg abhaken musste. „Jetzt wird es wieder spannend” ärgert sich Lubosz über den Defekt. In der Meisterschaft führen nun Steffen Schmidt und Rico Räetsch.

Renegade gegen Scrambler, in den beiden ATV-Klassen ist die Wahl der Waffen klar. Nachdem Jänschwalde-Sieger Nico Richter in Groß-Glienicke nicht an den Start gehen konnte, war der Weg für Andreas Rosenlöcher frei, den ersten Saisonsieg auf der 850er Polaris zu feiern. Der Tagewerbener gewann mit zwei Runden Vorsprung vor seinem Kumpel Sebastian Döbler. Tobias Meier wird Dritter, Vorjahres-Sieger Frantisek Sima rette seine waidwunde Renegade auf Platz vier ins Ziel. Den Sieg in der 1,5-Stunden-Klasse sicherte sich der Thüringer Marco Sturm vor den Polen Maksym Szulc und Gers Irek. Platz vier ging an den Frankfurter Robert Noreisch auf der Cectek Gladiator.

In zwei Wochen geht’s schon weiter. Auf der legendären Strecke in Neiden wird am 10.Mai der 3. Lauf zur endurance-masters 2014 ausgetragen. In Neiden werden dann auch wieder die Buggys dabei sein und in einem 1,5-Stunden-Sprint-Rennen den nächsten Lauf zur Deutschen-DMV-Meisterschaft in Angriff nehmen. X

 

Das Team Wrage Racing aus Sonneberg sendet weitere Fotos vom Rennen und meldet den folgenden Stand der eigenen Teilnehmer:

Robert Schindhelm Platz 5 in der ATV Iron Man Klasse

Andre Fenzlein Platz 11 in der Quad Iron Man Klasse

Sebastian Diez Platz 6 in der Klasse Youngster 1

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