Mondial du Quad

Zum 33. Mal fand Ende August eines der größten Quad Rennen in Europa statt. Das Mondial du Quad 12 Stunden Rennen in Pont de Vaux (Frankreich).

Insgesamt gibt es mehrere Rennklassen für Kinder, Einzelwettbewerbe, Side by Side aber der Hauptaugenmerk liegt auf dem Teamwettbewerb welcher in 4 Etappen in insgesamt 12 h ausgetragen wird. So standen 22 Nationen am Start beim Mondial du Quad 12h in insgesamt 130 genannten Teams (je 2 bis 3 Fahrer). Ins Ziel kamen aber nur 85.

Das deutsche Team.

Auch Deutschland war dieses Jahr vertreten mit einem eigenen Team #49 bestehend aus Miro Cappuccio (aktuell jüngster und zweitschnellster Deutscher MX Fahrer in der deutschen Meisterschaft mit gerade mal 15 Jahren) Markus Strumpler und Frank Jürgens. Unter anderem war auch unser schnellster deutscher Fahrer und Vizemeister 2019 Manfred Zienecker (22 Jahre) am Start. Er hatte die Ehre, nachdem er letztes Jahr zum ersten mal für sein franzözisches Team byRapport am Start war im B Team, diese Jahr im #1 Team mit seinen Teamkollegen Jeremie Warnia und Paul Holmes an den Start gehen zu dürfen.

Live dabei mit Milena von quadmxlive, wo es noch mehr Infos, Videos und Fotos zum Event gibt!

Pont de Vaux ist für viele das Highlight im Jahr. Milena Krafthöfer war dieses Jahr im Namen von Quad MX Live vor Ort und hat alle Fans über Social Media auf dem Laufenden gehalten. Beginn ist immer Donnerstags in der Stadt, nach der technischen Abnahme, wo alle Quads in der Fahrervorstellung im Team auf der Tribüne vorgestellt werden und im Anschluss der Korso im dunklen durch die Stadt fährt. Hier merkt man die Magie von PDV und die atemberaubende Atmospäre, was Fans aus ganz Europa und aller Welt lieben.

Prallvolles Starterfeld.

Es standen Teams aus ganz Europa am Start, sowie auch von Übersee, das Team STR aus der Karibik von der Insel Saint-Martin und das Team rund um die Van Vliet Brüder aus Australien und den Team 4Liberty aus den USA. Los ging es am Freitag mit dem Zeitraining und dem ersten Turn am Abend. Gestartet wird im Le Mans Start, übersetzt heisst es gegenüber stehend von den Quads und man rennt frontal auf sein Startgefährt zu und schaltet es erst dann an und startet los über die legendäre knapp 2km lange Startgerade, welche für viele Fahrer ein Highlight der Veranstaltung ist.

Heiße action: Boxenstopp in PDV.

Weiter geht es am Samstag über einen Turn am Nachmittag und dann den langen 4 h Turn am Abend welcher bis in die Nacht geht, wo jeder Boxenstopp genau getaktet sein muss für den finalen 2h Turn am Sonntag. Problematik an dem ganzen ist für alle Fahrer, dass repariert und geschraubt werden darf nur während dem Rennen , da im Anschluss an jeden Lauf alle Quads im Parc Ferme stehen. Entscheidend für alle Teams ist die Taktik, da zum Schluss abgerechnet wird, da es auch die ein oder andere Zeitstrafe gibt.

Harte Nuß: 12 Stunden im Renntempo.

Letztendlich gewann das Dragon Team mit Randy Naveaux, Antoine Cheurlin und Andrea Cesari Jr, vor unserem deutschen Manfred Zienecker mit seinem Team byRapport Jeremie Warnia und Paul Holmes vor den drittplatzierten Mark McLernon, Carl Bunce und Georg Callaway.
Unser deutsches Team gelang es zwischenzeitlich mal in die Top 10 zu fahren aber jedoch wegen eines gebrochenene Ritzels und dem zufolge großen Zeitverlust letztendlich auf Rang 49.

Text und Fotos: Milena Krafthöfer
https://www.facebook.com/quadmxlive/

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