Licht an!

Im Fursten Forest ging am 10. November 2018 wieder mal die Sonne unter und kurz danach wurde das Gelände wie eben nur zur „Dark Tour“ in künstliches Licht getaucht.

Zum dritten mal fand die Dark Forest Tour im Offroadpark Fursten Forest statt. Gerd Koch war für uns wieder mit dabei und hat die gespenstischen und außergewöhnlichen Nachtfahrten in tollen Bildern festgehalten. Diesmal waren neben Quads und Side-by-Side auch offroadfähige Geländewagen mit am Start. Da die Teilnehmerzahl stark begrenzt ist, sollten sich die unterschiedlichen Fahrzeugklassen nicht gegenseitig behindern.

Vier kleine Gruppen gingen auf unterschiedlichen Routen ins Gelände, jede nach Fahrzeugen und der Erfahrung der Fahrzeugführer eingeteilt …. denn es sollten alle Spaß vor, während und nach der Veranstaltung haben, was vorweggenommen voll gelungen war. An dieser Stelle schon mal ein „Danke an die ORGA“!

Für Teilnehmer, die nun schon das dritte mal dabei waren, sorgten einige Gespräche mit neuen Teilnehmern teilweise für ein Lächeln auf den Lippen. „Warum Schutzkleidung? Das wird doch eine Kaffeefahrt,“ so die Meinung einiger.

Aber es stimmt insoweit, Kaffee gibt es im Biwak, aber bis dahin sind im ersten Turn zwei Stunden Offroad in der Dunkelheit angesagt und das Gelände ist nicht immer einfach, schon gar nicht wenn es mehrere Tage nass ist und der Boden sehr weich.

Da hier mit den eigenen Maschinen gefahren wird und die ortskundigen Gruppenführer einem nur den Weg weisen, wird hier anders als bei einer „normalen“ Tour gefahren. Die Leader sorgen schon dafür, dass alle Teilnehmer auf Ihre Kosten kommen und niemand –weder Fahrer noch Maschine – unterfordert wird.

Erwartungsgemäß dauerte es nicht lange und die ersten Fahrzeuge fuhren sich fest, oder hatten technische Probleme. Doch in der Gruppe und gerade bei Dunkelheit lässt man keinen zurück. Alle packen an und jeder hilft jedem. Gern auch unter Einsatz aller Hilfsmittel wie Winden und Abschleppseile. That´s Offroad.

 

Nach den besagten zwei Stunden hatten sich die Fahrer eine Pause verdient und das war bei einem großen Buffet im Biwak sehr gut möglich. Und da gab es auch den angesprochenen Kaffee, der plötzlich gar nicht mehr so selbstverständlich war. Kein Wort mehr von Kaffeefahrt. Die Pause war für viele auch dringend nötig, um den angestauten Schlamm vom Kühler zu kratzen, denn ein paar Fahrzeuge waren schon bedrohlich dem Hitzetod nahe.

Nach einem ausgiebigen Mahl und stärkenden Getränken ging es dann noch mal für eineinhalb Stunden in die dunkle Nacht, die von einigen wirklich gut präparierten Fahrzeugen in unwirkliches Licht getaucht wurde. Da hat sich die Montage von neuester LED-Technik endlich mal bezahlt gemacht. Im Uffz, dem Restaurant vom Fursten Forest, traf man sich zum Abschluss der Tour zu gemütlichem Ausklang und netten Benzingesprächen. Dabei haben sich schon die meisten Teilnehmer einen der limitierten Plätze für die nächste „Dark Tour“ im Fursten Forest gesichert. Wenn Ihr also mal dabei sein wollt, schnell anmelden auf der Webseite www.furstenforest.eu/de

Text und Fotos: Gerd Koch

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