
Sonntag, den 29. August 2010 um 13:00 Uhr
Alleinstellungsmerkmal
Seit Mai organisiert die württembergische Karcher Motorrad GmbH exklusiv den Dinli-Vertrieb in Deutschland und Österreich. Eine grundlegende Änderung, welche der taiwanesischen Marke zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen wird. Wir stellen das neue Konzept und die verbesserten Modelle vor.
Bruno Payer ist bei Karcher für die neuen Vertriebsstrukturen der Marke Dinli verantwortlich. Ein erster Schritt war, ein Fahrzeug des Hauses auch als solches anzubieten. „Künftig wird es die Quads und ATVs nur noch von uns und unter Dinli geben.“ Damit macht Payer Schluss mit den Importen unter anderem Namen. „Auf einer Dinli wird auch Dinli drauf stehen“, sagt er und läutet damit einen neuen Weg ein. Karcher bietet die Fahrzeuge nur noch über den Fachhandel an, dem starke Partnerschaften angeboten werden. Payer: „Es geht um eine langfristige Verbindungen die abgesehen vom kaufmännischen Erfolg, allen beteilig - ten Spaß machen soll. Alle Partner werden ein großräumiges Verkaufsgebiet zur Verfügung haben, in dem sie dann unsere gemeinsamen Ziele umsetzen können.“ Auf der Dinli-Roadshow 2010 präsentiert er mit dem Dinli-Motor - home, einem Spezial-Truck, die neuen Fahrzeuge der Modellreihe 2010 der Händlerschaft unter dem Motto „Betreuung aus Leidenschaft und Qualität mit Handschlag“. Gelungener Einstieg Von dem neuen Konzept profitieren auch die Kunden schon jetzt. Denn Karcher hat sich gemeinsam mit dem Hersteller die Fahrzeugpalette noch einmal vorgenommen und Verbesserungen eingeführt. So werden alle Modelle mit pulverbeschichteten Rahmen ausgestattet. Das fängt bereits beim Einsteiger Rookie 300 an und geht über die beiden 450er Sportler bis hin zum großen ATV von Dinli, der Centhor 700 4×4. Im Spätsommer wird eine 800er folgen, welche ebenfalls mit einer Topp-Ausstattung in die Läden kommt. Entsprechend heißt die Modellreihe der ATV auch ab sofort „Professional“ und die Quads finden sich unter „Sports“, was die eindeutige Zuordnung zum jeweiligen Einsatzgebiet darstellt. Den Centhor konnten wir bereits ausgiebig fahren. Neben der erwähnten Pulverbeschichtung des Rahmens, fin - den sich die klassenüblichen Ausstattungsmerkmale wie ein elektronisch zuschaltbarer Allradantrieb, Differenzialsperre und obendrauf sogar ein Edelstahlauspuff. Karcher spendiert seinem Flaggschiff eine Seilwinde, Anhängerkupplung und schwarze Alufelgen. Das Fahrzeug verfügt über eine Zulassung als LoF. Unser Fahreindruck bestätigt die Ausstattung: Dank der guten Bodenfreiheit mit 295 Millimetern erweist sich die große Dinli als kletterfähig für viel Hindernisse. Durch den langen Radstand geht es am Lenker auffallend ruhig zu, insbesondere auf der Strasse, aber auch auf Schotter-, Waldund Feldwegen. Absolut spurtreu und laufruhig liegt unser Testfahrzeug. Allerdings zum Nachteil beim Wendekreis, der wegen des großen Radius an Engstellen schwer wiegt. Mit viel Körpereinsatz und Druck auf den Lenker kommt man auf der langen Sitzbank deutlich ins Schwitzen. Das Fahrwerks-Set Up überzeugt mit erstaunlicher Aufnahmefähigkeit. Selbst groben Untergrund saugt es förmlich auf. Bei schnellerer Gangart wird es etwas heftig. Bergauf, Körper nach vorne - das ATV schiebt sich voran. Stopp! Allrad rein, weiter. Dank Untersetzung und Differentialsperre nimmt die Ma - schine auch die Hürde im felsigen Terrain und auf Knüppelpfaden. Die Reifen bieten eine gute Traktion. In lockerem Untergrund muss mehr Schwung geholt werden, trotz des Boliden unter der Verkleidung. Gut arbeitet bei der 700er die Automatik und die Motorbremse. An einem extremen Steilstück konnten wir uns voll auf die Bremskraft des Systems verlassen. Nur wenig oder gar nicht musste mit den Scheibenbremsen unterstützt werden. Lediglich die Brems - leistung könnte etwas bissiger sein. Der Centhor fühlt sich auf Touren wohl und scheut auch groben Untergrund nicht. Zum Bummeln auf abgelegenen Feldwegen und Nebenstraßen eignet sich die Dicke auch, mit viel sicherem Platz für den Passagier. Das verdankt das ATV wiederum seinem Radstand. Betrachtet man die Preisgestaltung, so ist die Centhor von Karcher mit rund 7.599 Euro eine echte Alternative, will man ein hubraumstarkes Geländefahrzeug bewegen. Im Showroom: Die Modelle 2010 Rookie Special (4x2) Erhältlich in schwarz und orange, wird serienmäßig mit Alu-Nerfbars, Gepäckträger, Front Bumper und Onroad- Bereifung ausgeliefert. 3.999.- Euro sind ein guter Einstieg in das Hobby Quad. Bruno Payer sieht den Einsatz auf der Strasse als optimal an. Zur Serienausstattung gehören weiterhin: Pulverbeschichteter Rahmen, Multifunktionstacho, Onroad-Bereifung, Aluminium Nerfbars, Front Bumper, Gepäckträger hinten, Tank absperrbar, 2 Personen Zulassung Sports 450 Special In dieser Kategorie startet Dinli mit dem Modell 450 Special (4x2), erhältlich in schwarz und weiß, welches mit dem allseits bekannten und bewährten Fuji / Subaru Motor befeuert wird. Wahl - weise wird die 450er mit Off.-bzw. On- Road-Bereifung ausgeliefert. Bald wird es eine LoF-Zulassung geben für 299,- Euro Aufpreis. Die Serienausstattung besteht aus dem pulverbe schich teten Rahmen, Multifunktionstacho, Onroad- Bereifung oder Offroad-Bereifung, Aluminium Nerfbars, Tank absperrbar, 2 Personen Zulassung, Nebelschluss - leuchte (LOF), Radabdeckungen (LOF), Anhängerkupplung (LOF). Professional 700 Centhor Bezugsquelle für alle Dinli-Modelle: Karcher Motorrad GmbH Dinli Generalimporteur für Deutschland und Österreich Gewerbestr. 42 D-75217 Birkenfeld-Gräfenhausen Mobil: +43(0)676/5906079
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