Fight Wolf – der puristische Buggy

108 PS sind eine echte Hausnummer. 1500 Kubikzentimeter Hubraum auch. Beide Werte gehören zum Fight Wolf Buggy und machen auf den ersten Blick klar: da geht was. Allerdings locken nicht nur die reinen Leistungsdaten, sondern auch die auf den ersten Blick sichtbaren Offroadeigenschaften lassen die Erwartungen steigen. Wir zeigen ihn euch hier.

Gelände: Offroad fühlt sich der Buggy sehr wohl.

Gelände: Offroad fühlt sich der Buggy sehr wohl.

Technisch

Eines ist klar: der Fight Wolf ist sehr ordentlich durch seine Macher ausgestattet und kann mit einigen interessanten Details zu überzeugen. Die Menge an Details, wie beispielsweise die serienmäßige Winde und das sperrbare Hinterachs-Differential, lassen ihn zum Konkurrenten verschiedener Wettbewerber werden. Ein Detail überzeugt besonders: der serienmäßige Allradantrieb. Dadurch ergeben sich für den Fight Wolf konzeptionelle Vorteile, die sich in den Fahrleistungen, gerade im Gelände, niederschlagen.

Der 1.5 Liter Motor aus dem Hause Chery ist ein echtes Großserientriebwerk und donnert sehr wuchtig, aber wohlklingend im offenen Heck des Fight Wolf. Man merkt schnell, dass dieser Motor ordentlich Leistung auf die Welle werfen wird, wobei er nicht vergleichbar mit aktuellen Motoren aus dem Automotive-Bereich ist. Und auch nicht sein will. Er ist zwar mit einer elektrischen Einspritzung versehen, stammt aber eindeutig aus der guten alten Zeit.

Bequem: man sitzt recht ordentlich in dem Fahrzeug.

Bequem: man sitzt recht ordentlich in dem Fahrzeug.

Fahrerisch

Wenn der Motor gestartet und warm ist, katapultiert sich der allradgetrieben Buggy auf der Straße ziemlich zügig auf seine Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h. Eine echte Hausnummer, die so bei nur wenigen anderen Fahrzeugen seiner Klasse gefunden werden dürfte. In puncto Fahrstabilität zeigt sich deutlich, dass der recht lange Radstand seine Vorteile ausspielt. Gefühlt läuft der Buggy im Straßenbetrieb keiner Spurrinne nach, was sehr positiv auffällt. Generell überzeugt das Fahrwerk als guter Kompromiss aus Straßen- und Geländeabstimmung. Wenig überzeugend fühlt sich das Getriebe auf den ersten Metern an. Leider ist es recht schwammig und das Finden der richtigen Gänge funktioniert erst nach einer Eingewöhnungszeit. Hier muss nachgebessert werden, was allerdings nicht schwerfallen dürfte.

Das Know-How des Fazit

Alles in allem ist der chinesische Buggy ein interessantes Fahrzeug, das dank seines kräftigen Aggregats gut motorisiert ist. Ohne Frage ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr verlockend und sollte Interessenten zu ausgiebigen Probefahrten einladen.

 

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