Maschinenring

Geschrieben von am 10. September 2014 in Allgemein

„Meilenstein für den Maschinenring“: Neues Bürogebäude in Neuburg eröffnet

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Neuburg/Donau (pm) Mit einem Festakt, an dem auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner teilnahmen, hat der Maschinenring (MR) sein neues Bürogebäude in Neuburg an der Donau eingeweiht. MR-Präsident Leonhard Ost bezeichnete den Neubau, der Platz für 120 Mitarbeiter bietet, als „Meilenstein“.

Aus ganz Deutschland und auch dem europäischen Ausland waren die Gäste angereist, um bei den Eröffnungsfeierlichkeiten des neuen Bürogebäudes dabei zu sein. Rund 700 geladene Teilnehmer wurden beim Festakt gezählt. Horst Seehofer betonte in seiner Rede die Bedeutung der MR-Organisation, die er als „Bayerischen Exportschlager“ bezeichnete: „Die Zusammenarbeit im Maschinenring ist eine bleibende Idee, die bis heute trägt“. Das neue MR-Bürogebäude nannte er in einer Reihe mit dem neuen Audi-Driving Experience Center und mit dem Plan, Neuburg zur Hochschul-Stadt aufzuwerten.

Viele Besucher der Einweihungsfeier kamen aus den 253 regionalen MR, die es in Deutschland derzeit gibt. Aktuell gibt es knapp 200.000 Mitglieder der Selbsthilfeorganisation, das ist rund die Hälfte der aktiven deutschen Landwirte. Sie haben in Neuburg eine neue „Maschinenring-Zentrale“ bekommen, die als Anlaufpunkt für die gesamte Organisation dienen soll. Eine „Begegnungsstätte für alle Ringe“ nannte Leonhard Ost das neue Haus der Maschinenringe.

In dem Bau aus Glas, Stahl und Beton arbeiten vier Organisationen zusammen, die bisher auf drei unterschiedliche Standorte in Neuburg verteilt waren: Der Bundesverband der Maschinenringe e.V., das Kuratorium Bayerischer Maschinenringe e.V., die Maschinenringe Deutschland GmbH sowie der lokale Maschinenring Neuburg / Schrobenhausen e.V.. Von der Zusammenführung verspricht sich die Führung des MR mehr gegenseitigen Austausch und auch bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Die Baukosten wurden mit rund 1.400 Euro pro Quadratmeter beziffert. Damit ist man im geplanten Rahmen geblieben.

Nach dem Festakt wurden zahlreiche Führungen durch das Gebäude und die Außenanlagen durchgeführt. Wichtige Botschaft dabei: Das neue Büro soll zeigen, wie sich die Landwirtschaft heute selbst sieht: modern, zukunftsorientiert, mit viel Lebensqualität. Dazu wurden helle Räume eingerichtet, die eine Büroeinrichtung für bestmögliche Arbeitsbedingungen bieten, es wurden eine auffällige Schlepperspur und eine grün bewachsene Moosskulptur an der Wand im Foyer angebracht und in den Außenanlagen wird Landwirtschaft zum Anfassen geboten: es wurden ein Weinberg, Pflanzbeete, Blühwiesen und sogar ein kleiner Hopfengarten angelegt.

Auch ein Feldkreuz steht auf dem MR-Grundstück. Es wurde aus Dankbarkeit für einen unfallfreien Bau errichtet und im Rahmen des Festaktes von Dekan Werner Dippel und Pfarrer Jürgen Bogenreuther geweiht. Am 14. September öffnet das Maschinenring-Haus ab 10 Uhr seine Türen für alle Interessieren zum „Tag der offenen Tür“.

Mehr unter: http://www.maschinenring.de/

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