GCC in Mülhausen

GCC-Lauf Mühlhausen: Sieg 4 in Folge für Can-Am Werksfahrer Max Freund

Hilden, 11.08.2014: Max Freund zeigt auf seiner Can-Am DS 450 X mx erneut eine sehr starke Leistung. Am Wochenende fuhr der Can-Am Germany Werksfahrer beim 5. Lauf der GCC in Mühlhausen wieder allen davon und konnte seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen.

gcc_muelhausen

Die Strecke in Mühlhausen war perfekt präpariert und bot allen Teilnehmern bei sehr guten Wetterverhältnissen einen tollen Untergrund zum Fahren.

Bereits zum Start kam Max Freund auf seiner Cam-Am DS 450 X mx sehr gut weg und konnte sich nach der ersten Kurve auf Platz 5 vorschieben. In Kurve zwei sah sich Freund bereits auf Platz 3. Nach einer weiteren halben Runde konnte der Can-Am Werkspilot die beiden in Führung liegenden Amerikaner passieren und gab die Führung bis zum Rennende nicht mehr her. Zuerst konnte der Youngster Manfred Zienecker noch das Tempo von Freund mitgehen, musste dann aber auf Grund eines technischen Defekts sein Sportgerät abstellen. Die Strecke war sehr anspruchsvoll und hat Quads und Fahrern alles abverlangt; entsprechend hoch war die Zahl der Crashs und Ausfälle.

Max Freund konnte ohne jegliche Zwischenfälle über die Strecke jagen und hatte im Ziel rund eine Minute Vorsprung auf den zweitplatzierten Kevin Ristenbieter.

„Mit diesem ersten Platz kam ich der diesjährigen Meisterschaft ein großes Stück näher. Wenn ich in Schefflenz weiter Punkte einfahre, könnte ich die Meisterschaft frühzeitig für mich entscheiden“, verrät Max Freund. „Natürlich werde ich wieder auf Sieg fahren. Meine Can-Am und ich sind ein eingespieltes Team und funktionieren perfekt“, so der GCC-Champion von 2013 weiter.

In der Gesamtwertung führt Max Freund die Tabelle mit 142 Punkten an. Dahinter Kevin Ristenbieter und Sandy Schulze, beide mit 95 Punkten.

Der nächste GCC-Lauf findet vom 13.09 bis 14.09 in Schefflenz statt.

 

Aus der Sicht von Jürgen Gröpl lief das Wochenende so ab:

GCC Mühlhausen positiv abgeschlossen…

Ein großes Lob an den MSC Mühlhausen, die Strecke war in einem Top Zustand und sie hatten die mega lange Strecke absolut im Griff. Es Staube fast nicht…ein DANKE für die anspruchsvolle tolle Strecke „ Best Track 2014´´.

Wie ich heute früh das Werkzeug in die Helping-Zone brachte, kam mir mein Freund Manfred Zienecker entgegen den ich jetzt schon länger nicht gesehen habe und so fing der Tag mit einer riesen Freude an, leider war er vom Pech verfolgt und musste das Rennen relative schnell beenden.

In der Startaufstellung fanden sich neben ca. 90 Sportquads auch wieder beachtliche 14 ATV´s aus 5 Nationen!

Natürlich waren alle Fixstarter vor Ort außer Peter Koppe der seinen Urlaub nicht mehr verschieben konnte.

Heutige Anweisung: Durchkommen, nicht Springen und trotzdem der Schnellste sein: „…haaa???..wie??…“

Der Start verlief geplant zurückhaltend, Christian Böhnke eroberte mit einen Wheely den Holeshot…ich nahm wieder einmal die Außenlinie und konnte mich in Kurve zwei schon hinter Dirk Peter setzen und so bliesen wir zur Jagd in den Wald wo wir schon auf die ersten Sportquads aufliefen. Die ersten 3 Runden kämpften Dirk Peter und ich uns durch die Sportquads und ich versuchte in den schnellen Teilen immer Druck auf Dirk zu machen bis er mich in Runde 4 durchwinkte, sodass ich ein wenig die Führungsarbeit übernehme. Doch keine 100m später traf ich wohl den einzigen Stein im Acker und zerstörte mir die rechte hintere Felge und winkte Dirk wieder durch und so musste ich ihn ziehen lassen. Mit 30 sec. Verlust pro Runde fuhr ich noch 2 Runden bis mir Steve Kobler mein treuer Helfer ein Reserverad in die Helping-Zone brachte wo wir dann in 2 Minuten das Rad wechselten, DANKE an Schneider Stefan und den Mann im schwarzen Shirt mit den KTM Schriftzug für die kräftige Unterstützung. So konnte ich wieder knapp hinter Lenka Kalasova auf die Strecke. Nach kurzem gewöhnen an die 2 verschiedenen Reifen an der Hinterachse blies ich wieder zum Marsch und konnte eine Rekordrunde nach der anderen aus dem Boden stampfen ohne die heutigen Anweisungen zu vergessen den Kompromiss zwischen schnell und nichts kaputt machen. Doch dann kam das unvorhersehbare in Runde 11. Mlchael Hacky wollte meiner Aufholjagd nicht im Weg sein und nahm auf der Geraden ein wenig Geschwindigkeit heraus doch der Abstand war zu gering, sodass ich nicht mehr ausweichen konnte und so fuhr im auf sein rechtes Hinterrad wo ich dann auch zu stehen kam. Dabei beschädigte ich mir mein Trittbrett so, dass es nur mehr an 3 Clips hängte. Leider hatte Michael weniger Glück und rettete sich nur noch ins Ziel. Doch jetzt erst recht nach weiteren 40 sec. die ich verlor – voller Angriff! Und oha, das Trittbrett machte sich immer wieder selbstständig und wollte nicht mehr mitfahren, so musste ich verkrampft die Füße zusammenpressen um es nicht zu verlieren…freu‘ mich schon auf den Muskelkater zwischen den Beinen *gg*. Die letzte Runde ließ ich dann freien Lauf weil Platz vier Christian Böhnke´´ bereits in Sichtweite war. Ich musste noch schnell ein Sportquad im Maisfeld überholen (Danke für den Platz Schwarz/Violette Yamaha) und dann mit 100% materialschonendem Risiko auf Christian Böhnke aufschließen, der zuerst nicht ganz wusste ob ich ihn jetzt Überrunde oder Überhole da er meinen Reifenwechsel und die Probleme ja nicht mitbekommen hat. So konnte ich mich mit einer absoluten Rekordzeit 06:38 unter den ATV aus den Rennen verabschieden.

Kritik: Traurige Wahrheit ist, dass man nach den Rennen in der Helping-Zone komplett erschöpft hinter dem Quad liegen kann und keiner kümmert sich um einen… 20m entfernt von der Technischen Abnahme… 10 m entfernt vom Bildschirm… 50 m entfernt von den Sanitätern, mindesten 6-7 Leute sind bei ihm vorbei gegangen bis ich so richtig auf ihn aufmerksam wurde. Erst nach der 2. Ansprache reagierte er und mir war klar, da braucht wer meine Unterstützung. Die nächsten 20 Minuten kam er Schritt für Schritt zu seinen Kräften, und wie aus den heiteren Himmel kam einer von der Technischen Abnahme und sagte: Könnt ihr endlich die Helping-Zone verlassen *wir wurden bemerkt*, nach gut 25 min. konnte er dann wieder langsam ins Fahrerlager zurückfahren. Es geht im gut und das ist das Wichtigste.

Wir freuen uns schon auf Schefflenz und auf die tollen Rennfahrerkollegen/innen

1. Dirk Peter (DE), RMX-ZAP-ADAC PFALZ- POLARIS RACING-TWOODTEAM, Polaris

2. Daniel Fischer (DE), Team Stopfel, CanAm

3. Torsten Wiedemeyer (DE), STW Polaris Racing Team, Polaris,

4. Jürgen GRÖPL #66 (AT), Gröpl Racing, Polaris

5. Christian Böhnke (DE), ATV Racing Team Moto Car Wiesmoor, CanAm

6. Rene Stenmans (DE), Team Poelyck, CanAm

7. Udo Freimann (LV), UTF Racing, CanAm

8. Franz Heyer(DE), Team Poelyck, CanAm

9. Franz Ackermann(DE), , CanAm

10. Lenka Kalasova (DE), ASS Racing Team, Polaris

11. Rudolf Mika(CZ), Fallen Angels)

12. Johann Kok (DE), , CanAm

13. Bostjan Zabret (SI), TEAM QUADSQUAD, CanAm,

14. Christian Kick (DE), RMX Racing Polaris

Text und Fotos: Gröpl-Racing

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