GCC in Goldbach

Hattrick für Max Freund: Sieg Nummer 3 beim GCC-Lauf in Goldbach

Hilden, 21.07.2014: Max Freund erkämpft sich den dritten Sieg in Folge auf seiner Can-Am DS 450 X mx. Am vergangenen Wochenende gewann der Can-Am Germany Werksfahrer den 4. Lauf der GCC in Goldbach und baute somit seine Führung im Gesamtklassement weiter aus.

Hitzeschock für die Rennteilnehmer beim vierten Rennen der GCC in Goldbach. Bei Temperaturen bis 35 Grad im Schatten gingen viele Fahrer bis an ihre körperliche Belastungsgrenze. Die reguläre Rennzeit wurde bei den meisten Läufen von 120 auf 90 Minuten verkürzt. Unter extrem staubigen Streckenverhältnissen startete Max Freund von Platz 4 ins Rennen.

„Ich habe am Mittwoch vor dem Rennen noch trainiert und fühlte mich trotz der erschwerten Bedingungen sehr gut vorbereitet“, sagte Freund. „Vor dem Rennen habe ich mich für die kleine Bereifung auf meiner Can-Am DS 450 X mx entschieden – 18 Zoll hinten und 20 Zoll vorne, perfekt für die langen Kurvenstrecken.“

Freund verlor bereits in der zweiten Kurve seine Positionierung in der Führungsgruppe, als es durch einen Fahrfehler seines Hintermannes zu einem groben Rempler kam. Schnell fand er seinen Rhythmus wieder und schloss innerhalb von zwei Runden auf das Führungsquartett, Kevin Ristenbieter, Richart Schmidt, Ten Vregelaar und Denni Maas, auf. Zwei Runden später zog Freund an allen Top-Fahrern vorbei und konnte seine Führungsposition mit zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten bis ins Ziel halten. Mit insgesamt 112 Punkten führt Freund nun die XC Quad Pro Klasse mit einem Vorsprung von 37 Punkten auf Sandy Schulze an.

 

Zusätzlicher Bericht von Jürgen Gröpl

GCC Goldbach 2014… und es kommt anders als du denkst!

„Früh um 06:30 aufgestanden und ein Gefühl wie gut durchgekaut und ausgespuckt, das war schon kein gutes Zeichen. Ich fühlte mich vor dem Rennen wie nach einen Rennen. Also war der Plan, beim Start schauen wo ich liege und dann ruhig und materialschonend die ersten 60 Minuten fahren und dann durchladen und Feuer frei. Beim Start wurde mein Körper wieder lockerer als ich all die netten Gesichter aus der GCC gesehen habe. Es gab so nette Aussagen wie „wir müssen ein wenig ruhiger werden das die Kisten halten“. Sehr gefreut hat mich, dass ich wieder einen lieben Rennkollegen aus den Winterrennen getroffen habe, der nach seiner schweren Erkrankung das erste Mal wieder an der Strecke zu sehen war.

Der MSC Goldbach stellte uns eine Strecke im Top Zustand zur Verfügung, die uns Fahrer schwerer zu schaffen machen wird als wir zuerst dachten. Der Start verlief wie heuer immer sehr verhalten. 6-7 Platz, aber in der ersten Kurve blieb die Außenlinie frei und ich konnte voll durchladen und setze mich in Kurve 2 schon an die zweite Stelle. Da es hier sehr eng zuging, hatte ich hier schon den ersten Fahrzeugkontakt. Kurzes übersteuern und schon blies ich zum Angriff auf Koppe Peter, der einen tollen Holeshot hatte. In Kurve 6 erkämpfte ich mir Platz eins, dicht gefolgt von Dirk Peter. So setzen wir uns schnell vom Feld ab und da ich mich die ersten 60 Minuten nicht treiben lassen wollte, rechnete ich in der 2.-3. Runde mit einem netten Überholmanöver. Aber zu meiner Überraschung stach Dirk mit einer Hauruck-Aktion an mir vorbei und klopfte mir dabei auf die Vorderachse, sodass ich kurz den Lenker auslassen musste. Aber unter fairen Sportlern kam bei nächster Gelegenheit sofort die Entschuldigung, das ist eben Quadsport auf höchster Ebene.

Die nächsten Runden überholte ich ein Sportquad nach dem anderen um Dirk, der ein gutes Tempo vorlegte, nicht aus den Augen zu verlieren. Ich versuchte den Rückstand zu Dirk immer so auf 300 – 400 m zu halten. So fuhr ich ohne Stress Runde für Runde, da mein Ziel war, die letzen 30 Minuten anzugreifen. Die drückende Hitze und die doch sehr schwere Strecke ist nicht zu unterschätzen. Aber irgendwie spielte mir mein Zeitgefühl eine falsche Zeit vor, so dürfte ich ca. nach 40 Minuten durchgeladen haben – aber so richtig! Ich fühlte mich wohl und es war ein gutes Gefühl es richtig fliegen zu lassen. Aber es kam so wie es nicht kommen sollte nach einer halben Runde „Feuer Frei´´ brach mir die rechte hintere Achse und durch das extreme Streckenprofil war an kein Weiterfahren zu denken. Somit ist es an der Zeit mein Ziel, Deutsche Meister 2014 an den Nagel zu hängen. Gratulation an die tolle Leistung an alle die der Hitze und Strecke trotzten.

1. Dirk Peter (DE), RMX-ZAP-ADAC PFALZ- POLARIS RACING-TWOODTEAM, Polaris 15 Lap(s)

2. Daniel Fischer (DE), Team Stopfel, CanAm 15 Lap(s)

3. Rene Stenmans (DE), Team Poelyck, CanAm 14 Lap(s)

4. Uldis Freimanis (LV), UTF Racing, CanAm 14 Lap(s)

5. Bostjan Kremzar (SI), TEAM QuadSquad, Polaris 14 Lap(s)

6. Franz Heyer (DE), Team Poelyck, CanAm 14 Lap(s)

7. Christian Böhnke (DE), ATV Racing Team Moto Car Wiesmoor, CanAm 13 Lap(s)

8. Lenka Kalasova (DE), RMX Racing, Polaris 13 Lap(s)

9. Thomas Steegmann (DE), Team Poelyck, CanAm 12 Lap(s)

10. Peter Koppe (DE), Enduro-Quad-Team Koppe, CanAm 8 Lap(s)

11. Jürgen Gröpl (AT), Gröpl Racing, Iris 849 6 Lap(s)

12. Torsten Harz (DE), FSH Racing Parthen PowerSports, CanAm 3 Lap(s)

13. Admir Fazlija (SI), , CanAm 3 Lap(s)

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