GCC in Marisfeld

Eine staubige Angelegenheit

Jede Serie reißt irgendwann einmal”, bedauert Dirk Peter sein Ergebnis beim 3.Lauf der GCC im thüringischen Marisfeld. Die vorangegangenen Rennen der ATV-Klasse hatte der Thüringer auf der 1000er Polaris Scrambler dominiert.

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Hier in Marisfeld ereilte ihn ein Technik-Defekt. Eine abgerissene Antriebswelle gleich zu Rennbeginn, beendeten die Träume vom Hattrick. Mit nur drei angetriebenen Rädern versuchte Peter den Schaden zu reduzieren. Der Dittrichsauer kommt auf Platz 10 ins Ziel. „Wenigstens noch ein paar Punkte gerettet”, resümiert Peter das Rennen.

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Jürgen Gröpl, bei den bisherigen GCC-Läufen vom Technikteufel verfolgt, gewinnt in Marisfeld das auf 45 Minuten verkürzte Rennen vor Enrico Blau und Daniel Fischer. „Die Staubentwicklung war wirklich heftig”, berichtet der schnelle Österreicher. Die extrem zerbombte Piste war wirklich schwierig zu fahren

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Bei den Quads war’s wieder mal Maximilian Freund, der mit den Verhältnissen am Besten zurecht kam. Bis zur letzten Runde hatte Kevin Riestenbieter die Nase vorn. Im letzten Bergaufsprung passiert der Can-Am-Werksfahrer Kevin im Flug. Darmian Rajczyk aus Polen und Richard Schmidt gehen ebenfalls am Vizemeister vorbei und verdrängen den KTM-Fahrer auf Platz vier.

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In der Sportquad-Klasse ist Michael Grimms Sohn Michael Holland der Fahrer, den es  2014 zu schlagen gilt. Auch in Maisfeld dominiert der Zeitsoldat mit seiner 450er Kawasaki. KTM-Fahrer Axel Bauer wird Zweiter vor Adrian Schneider auf der Polaris. Ein hervorragendes Ergebnis gelang den 14-jährigen Youngstern, die bislang die Jungenklassen aufgemischt hatten. Max Kubat wird auf einer 450er KTM Sechster. Lion Lysander Jubert, er fährt eine 250er Yamaha, erringt einen hervorragenden 11.Platz.

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Bei der GCC ist jetzt erst einmal vier Wochen Pause. Am 20.Juli treffen sich die Protagonisten zum nächsten Schlagabtausch in Goldbach.

Fotos: RMX-Racing

Ergebnisse Marisfeld

Klasse XC Quad Pro

1. Maximilian Freund (DE), CanAm Germany/ Quad Briel, CanAm, 00:46:44,768, 9 Lap(s)

2. Damian Rajczyk (PL), ASP Group Distributing, Yamaha (Quad), 00:46:54,660, 9 Lap(s)

3. Richart Schmidt (DE), RMX- Racing, KTM (Quad), 00:46:57,617, 9 Lap(s)

4. Ristenbieter Kevin (DE), RMX racing, KTM (Quad), 00:46:59,327, 9 Lap(s)

5. Michael Grimm (DE), , Kawasaki, 00:49:09,582, 9 Lap(s)

Klasse XC Quad

1. Michael Holland (DE), Quad X Berlin, Kawasaki (Quad), 00:50:22,113, 9 Lap(s)

2. Axel Bauer (DE), Mybauer Racing, KTM, 00:52:02,796, 9 Lap(s)

3. Adrian Schneider (DE), Ass-Tough-Racing, Polaris, 00:52:24,612, 9 Lap(s)

4. Stefan Schatten (DE), Shadow Quad Racing, Yamaha (Quad), 00:47:06,309, 8 Lap(s)

5. Tomaž Lešnik (SI), AMD OREHOVA VAS, KTM (Quad), 00:47:07,838, 8 Lap(s)

6. Max Kubat (DE), RMX Racing, KTM (Quad), 00:47:14,356, 8 Lap(s)

Klasse XC ATV

1. Jürgen Gröpl (A), Gröpl Racing, , 00:48:19,892, 8 Lap(s)

2. Enrico Blau (DE), , Can Am, 00:49:19,089, 8 Lap(s)

3. Daniel Fischer (DE), Team Stopfel, CanAm, 00:49:45,824, 8 Lap(s)

4. Peter Koppe (DE), Enduro-Quad-Team Koppe, CanAm, 00:50:16,076, 8 Lap(s)

5. Rene Stenmans (DE), Team Poelyck, CanAm, 00:50:51,211, 8 Lap(s)

6. Andreas Rosenlöcher (DE), , Scrambler, 00:51:49,390, 8 Lap(s)

 

Pressemeldung Gröpl-Racing

Staub heisst der Sieger bei der GCC Marisfeld 2014

 Während meiner Anreise waren überall dunkle Wolken zu sehen, außer über Marisfeld, da war die Staubwolke zu sehen und das von 50 km Entfernung. Bei der samstägigen Streckenbegehung fanden wir eine dicke Staubschicht über der kompletten Strecke, Steine in Mengen, wie wenn sie aus der großen Umgebung angekarrt wurden, Löcher und Wellen die gut 30 – 40 cm tief waren.Enge Abschnitte mit null Sturzzonen. Ideale Voraussetzungen für ein spektakuläres Rennen. Da aber den ganzen Abend fette und dunkle Wolken über Marisfeld hingen, gingen wir von einen nächtlichen Regen aus.

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Sonntag um 06:00 Uhr küsst einen schon die Sonne, nein es regnete nicht. Somit wurde das TFX Fahrwerk härter abgestimmt für rauen Wellengang. Am Start in der ATV Klasse waren 20 Starter, das war absoluter Rekord. Starter aus Slowenien und Tschechien machten das Startfeld sehr International und spannend.

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Gleich am Start merkt man, das bei so vielen Startern ein mittelmäßiger Start gleich mal Platz 7 bedeutet. Sehr überrascht war ich vom Start von Kick Christian auf der neuen Polaris Scrambler 1000, der vom Start gleichmal mit einen Wheely für gute Fotos sorgte und als Dritter hinter Koppe, Blau Enrico und Fischer in die erst Kurve abbog, dicht gefolgt von Dirk Peter. Nach wenigen Metern konnte ich mich gleich ans Heck von Peter heften und so flogen wir im dichten Staub mit einem Abstand von 50 cm durch die erste Runde. Die Sicht war bedenklich und eher als gefährlich einzustufen. Kick verlor seine Sitzbank und somit fing die Aufholjagd gut an. In der ersten Runde wollte ich es nicht übertreiben und fuhr schön brav hinterher, um mir die Strecke anzusehen und die Technik warm werden zu lassen. In der zweiten Runde witterte ich die Chance und überholte Peter auf seine Scrambler 1000 und ein Sportquad zugleich, um mich dann gleich mal aus den Staub zu machen.

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Fahrer für Fahrer konnte ich überholen, aber ich kann jetzt nicht sagen wer sie waren, der Staub war so ekelhaft, das man niemand erkennen konnte. Nach ca. 30 Minuten merkte ich an der Zeitanzeige das die Renndistanz von 90 Minuten. auf 45 verkürzt wurde, so konnte ich einen risikofreien Sicherheitslauf mit einem dominanten Sieg abliefern.

Unglaublich war die Anteilnahme meiner zahlreichen Fans und Kollegen an meiner heurigen Pechsträhne und deren Ende, soviel Glückwünsche und Daumen Hoch, einfach unglaublich und dann der Jubel bei der Siegerehrung. Echt erste Sahne und vielen Dank an alle da draußen die mir die Daumen gehalten haben.

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Leider hatten Peter, Böhnke und Kick Antriebsprobleme und konnten nicht den gewohnten Speed gehen.

PS: Ohne meine TFX Fahrwerk wäre die heutige Leistung nicht möglich gewesen. Mein nächster Auftritt ist von 27 – 29.06 in Marisfeld beim 1. Mitteldeutschen Quadtreffen als Instruktor für einen wohltätigen Zweck.

 

Pressemeldung BRP

Triumph für Max Freund: zweiter Sieg im dritten Rennen beim GCC-Lauf in Marisfeld

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Hilden, 17.06.2014: Trotz schwieriger Streckenbedingungen konnte Max Freund auf seiner Can-Am DS 450 X mx in Marisfeld den zweiten Saisonsieg einfahren. Nach einer langen und schwierigen Aufholjagd erkämpfte sich Freund in der letzten Runde den ersten Platz.

Trotz Bemühungen des MSC Marisfeld durch stetige Bewässerung der Strecke konnte der Hitze nichts entgegengesetzt werden. Die Strecke war extrem staubig und trocken.

Nach dem Start musste sich Max Freund vorerst im Mittelfeld einreihen. Zum Teil im Blindflug kämpfte er sich durch den Staub. Durch Vorsicht und Zurückhaltung tastete sich der erfahrene Can-Am-Pilot langsam auf seiner DS 450 X mx voran und rollte das Feld auf. Doch vorerst konnten sich die ersten drei Fahrer dank freier Fahrt und freier Sicht leicht vom Feld absetzen. Freund blieb seiner Linie treu und konnte sich an das vordere Feld ransaugen.

Trotz eines großen Vorsprunges holte Max Freund den führenden Damian Ray¬czyk ein und überholte ihn eine viertel Runde vor Rennende. Bis zum Ziel fuhr Max Freund noch zehn Sekunden Vorsprung raus und vergrößert seinen Abstand auf Platz zwei in der Gesamtwertung.

„So ein Sieg macht mir richtig Spaß. Viele Überholmanöver, bis zum Ende Positionskämpfe und herausfordernde Bedingungen. Das war ein richtiger Arbeitssieg. Die gute Fahrdynamik meiner DS 450 X mx hat es mir möglich gemacht, auch im dichten Feld Plätze gutzumachen oder an schwierigen Stellen zu überholen“, resümiert Max Freund nach dem Rennen.

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