SQMG 2014

SuperQuad Spektakel in Marktl

Der erste Lauf der SQMG 2014 stand an und 33 Quad’s folgen dem Ruf der Organisatoren. Die hatten in die „SuperMoto“ Halle in Marktl am Inn in Bayern eingeladen. 490 Meter Indoor Asphalt mussten 5 mal in 5 Turn‘ s bewältigt werden.

Sieben Klassen waren am Start , auch die Klasse der BHV Event, Snowspeedway Fahrer waren mit 12 Piloten vertreten.

„Die Karten sind neu Gemischt“ so Oliver Capozzolo, der auch 2014 wieder die Leitung und Organisation der SQMG übernommen hat. „Wir haben in MAXXiS Reifen einen tollen Partner für die SuperQuads gefunden. Einheitliche Reifen sorgen für mehr Spannung und führen das Feld dichter zusammen, was ein Detail des neuen Regelments ist. Und genau so kam es auch, Spannung bis in die letzte Runde war garantiert. Neue Fahrer, neue Maschinen, neue Technik und vieles mehr gab es zu sehen.

Wahnsinn auf 4 Rädern

Um 10.00 Uhr hieß es Motoren an zum Warm-Up. Gestaffelt in drei Gruppen wurden die 490 Meter unter die Räder genommen. In Gruppe 3 sorgte ein Fahrer der BHV Gruppe für den ersten Adrenalinstoß: Auf der Start-Ziel-Geraden verlor der Fahrer die Kontrolle und „baute“ seine Yamaha in die Reifen-Bande ein. Allerdings gab es nur geringen Schaden und keine Verletzungen.

11.00 Uhr, erster Lauf. Als Tobias Jornitz mit seiner geliehenen Suzuki auf die Strecke fuhr, war allen klar, das wird hier heute der „Wahnsinn auf 4 Rädern“. Tobias feuerte das Quad in einer noch nie gesehenen Art durch die Strecke das allen der Atem stockte. „Das habe ich noch nicht gesehen“, sagte Reiner Dersch. Alfred Wolber der Meister der SQMG2013 und Schweizer Supermoto Meister meinte: „Was der Kerl da macht ist eigentlich unmöglich – aber Geil. Respekt!“

Wenige Minuten später wurde vielen bewusst das die SQMG kein Kindergeburstag ist. Wiederum am Ende der Start-Ziel-Geraden verlor Jochen Lösch die Kontrolle über seine GasGas und flog ab, aber Jochen und die GasGas trugen keinen Schaden davon. „Wenn du hier eine Sekunde nicht konzentriert bist endet das übel“, so Marcus Wagner. Kaum ausgesprochen, beendetet eine Yamaha Banshee ihr dasein nach einem Drehgas-Klemmer in der Wand der Halle, auch hier nur Maschinenschaden, zum Glück.

Blitzlicht Gewitter

Am Nachmittag wollte Tobias Jornitz „mit Ansage „den Bahnrekord der Karts knacken. Und wahrhaftig, 27,401 Sek., Streckenrekord in Marktl am Inn! Der Hallenbetreiber schüttelte nur noch mit dem Kopf: „Das ist ein Irrer!“ Tobias war so unter „Strom“ das er nach fünf Runden weder die Zielflagge noch das Gelblicht sah und noch eine Runde mehr fuhr.

Alle Piloten zeigten aber Ihren Respekt, und Handys, GoPros und Kameras hielten die Fahrt fest.

Modus Änderung in den letzten Läufen

Die Zeit wurde knapp, die Organisation änderte nach Absprache mit den Piloten vom Einzel zum noch spektakulärerem Duell mit zwei Quads, die im Abstand von 15 Sekunden starteten. Fast alle Piloten verbesserten damit ihre Rundenzeiten. Jasmin Dersch und Kerstin Hillmann die vor Kurzem beide die Wahl zum MAXXIS-Babe gewonnen haben, zeigten das gutes Aussehen nicht heißt: ich kann nicht Rennen fahren. Im Gegenteil, beide „Babes“ lieferten sich eine Schlacht der Sekunden in der Klasse GP3. Jasmin verfehlte Platz 1 nur um zwei Sekunden! Platz 1 sicherte sich der Franzose Frederik Mathern. Kerstin holte sich Platz 3.

Fazit: Es riecht schon jetzt nach einer Wiederholung. „Marktl werden wir sicher wieder in den Kalender packen“, so Olli Capozolo. Wer weiß,  vielleicht gibt es eine SQMG Winter Indoor GP Serie in 3-4 Hallen grinst er. „Wenn die Piloten Bock drauf haben – schauen wir mal.“ Weiter gehts mit der SQMG zunächst aber mal in gut vier Wochen im Motordrom zu Belleben, dort aber wieder Outdoor.

Es wird wieder High-Speed geben.

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